Abhörwanzen stören

Informationen zu Störsendern, Rauschgeneratoren, Jammern, Ultraschall und mehr. Was hilft wirklich beim Stören von Abhörwanzen? Technische Hintergründe leicht erklärt.

Wie kann man Abhörwanzen stören? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir erst klären welche Arten von Abhörwanzen es gibt. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Aufzeichnungs-Wanzen und Sende-Wanzen. Aufzeichnungs-Wanzen nehmen ihr räumliches Abhör-Szenario auf einem Speichermedium auf. Sende-Wanzen hingegen übertragen die mitgeschnittenen Gespräche über Funkstandards wie W-LAN, Mobilfunk oder HF-Funk. Was alle Abhörwanzen eint, ist ein Mikrofon als Schnittstelle zu ihrer Umgebungs-Akustik. Es bieten sich also verschiedene Angriffsflächen zum Stören von Abhörwanzen.

Sendende Abhörwanzen stören

Bei Abhörwanzen, die Ihre Gespräche per Funk übertragen, liegt es nahe, den Übertragungsweg mit einem Jammer zu stören und so das Weiterreichen der gesprochenen Inhalte zu unterbinden. Bei einem Jammer handelt es sich um einen sogenannten Störsender, der mit einem starken Signal auf der Zielfrequenz sendet und damit alle in der Nähe befindlichen Sender auf dieser Frequenz überlagert. Das birgt allerdings einige Nachteile.

Was wir bei Einsätzen erleben:

Bei einem Lauschabwehr-Einsatz in einem mittelständischen Unternehmen zeigte uns der Geschäftsführer stolz seinen Breitband-Jammer – importiert, teuer, seit Monaten im Dauerbetrieb. Dass das Gerät nach § 90 TKG illegal ist, wusste er nicht. Dass es ihn trotzdem nicht beruhigt hat, war der Grund für unseren Besuch. Der Jammer lief – und trotzdem fühlte er sich abgehört. Kein Einzelfall: Störsender vermitteln die Illusion von Schutz, aber keine echte Sicherheit.

Denn grundsätzlich sind Störsender in Deutschland verboten, da sie zweckbedingt gesetzliche Grenzwerte an Signalstärke überschreiten. Des Weiteren weiß das belauschte Opfer im Regelfall nicht, auf welcher Frequenz die Abhörwanze sendet. So müsste der Jammer breitbandig alle relevanten Frequenzen überlagern – was wiederum die eigene Nutzung der gestörten Funkstandards wie WLAN, Bluetooth, Mobilfunk, DECT und GPS unterbindet.

Im schlimmsten Fall ließe sich nicht einmal mehr ein Notruf absetzen – auch in der umliegenden Nachbarschaft nicht. Darüber hinaus kann man trotz eines Breitband-Jammers nie sicher sein, ob die zu störende Abhörwanze tatsächlich innerhalb des überlagerten Frequenzbandes sendet. Handelt es sich um eine Spezialanfertigung, die weitab der gängigen Funkstandards sendet, nützt auch der beste Störsender nichts.

Hinzu kommt: Abhörwanzen, die ihre Umgebungsakustik auf einem Speichermedium aufzeichnen und nicht per Funk weiterreichen, zeigen sich von einem Jammer sowieso unbeeindruckt.

Das Wissen um diese Eventualitäten wird Ihnen nie einen ruhigen Schlaf bescheren. Und aus diesen Gründen empfehlen wir Ihnen nicht, auf einen Störsender oder Jammer zu setzen, um Abhörwanzen zu stören.

Der smarte Weg Abhörwanzen zu stören

Wie eingangs beschrieben, ist das Mikrofon einer Abhörwanze der Kontaktpunkt zu ihrer akustischen Umgebung. Stören wir also das Mikrofon, ist es gleich, ob die Wanze sendet oder aufzeichnet – es können keine brauchbaren Signale verarbeitet, gespeichert oder gesendet werden. Ein Ultraschall-Generator (oder Rauschgenerator) gibt eine sehr laute Geräuschkulisse im Ultraschallbereich aus, welche innerhalb des Funktionsradius die Umgebungs-Akustik übertönt und alle Mikrofon-Membranen übersteuert. Dieser Vorgang ist akustisch irreversibel. Das heißt, auch mit einer Nachbearbeitung der aufgezeichneten Akustik ist es nicht möglich, Ihre Gespräche herauszufiltern. Ein guter Ultraschall-Generator arbeitet zerstörungsfrei. Sie müssen sich also keine Sorgen um Ihre mitgeführten elektronischen Geräte machen. Nach Abschalten des Ultraschall-Generators funktionieren alle Mikrofone wieder uneingeschränkt. Hochwertige Geräte stören alle Arten von Mikrofonen, wie beispielsweise Groß- und Kleinmembran-Mikrofone, Piezo-Mikrofone und insbesondere MEMS-Mikrofone, wie sie gerne in Smartphones verbaut werden.

Die Frequenzen gängiger Ultraschall-Generatoren liegen mit 21 – 26,5 kHz etwas oberhalb dessen, was ein durchschnittlicher Erwachsener noch hören kann. Kinder und Erwachsene mit sehr gutem Gehör hingegen nehmen einen lauten, unangenehmen Piepton wahr. Mit höheren Frequenzen wird es technisch gesehen schwieriger anwesende Abhörwanzen zu stören.

Aber nicht unmöglich: Wir haben zurzeit einen Ultraschall-Generator in der Entwicklungs-Endphase, der im absolut unhörbaren Bereich arbeitet. Das Gerät ist extrem leistungsstark und technikübergreifend zuverlässig. Die aktuellen Testreihen stimmen uns sehr positiv – und wir arbeiten weiter hart daran den Ultraschallgenerator demnächst zu einem attraktiven Verkaufspreis auf den Markt bringen. Abonnieren Sie einfach unseren kostenlosen Newsletter um den Verkaufsstart samt günstigem Einführungspreis nicht zu verpassen.

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Störsender vs. Ultraschall-Generator

Welche Methode schützt wirklich vor Abhörwanzen?

Kriterium Störsender (Jammer) Ultraschall-Generator
Legal in Deutschland Nein (§ 90 TKG) Ja
Wirkt gegen Aufzeichnungs-Wanzen Nein Ja
Wirkt gegen Sende-Wanzen Eingeschränkt Ja
Stört eigene Geräte Ja – WLAN, Handy, Notruf Nein
Frequenzunabhängig Nein Ja
Notruf möglich Nein Ja

Ursache und Symptome

Das Stören von Abhörwanzen funktioniert sehr gut mit einem Ultraschall-Generator. Für Konferenzräume empfehlen wir ein solches Gerät zur proaktiven Absicherung vertraulicher Gespräche – präventive Sicherheit im Sinne der Compliance.

Nur müssen Sie sich bewusst machen, dass Sie damit die Symptome bekämpfen – nicht die Ursache. Deshalb raten wir im privaten Umfeld erst einmal dazu, die Räumlichkeiten mit Hilfe unseres Sweep-Guides nach Lauschmitteln abzusuchen.

Für eine professionelle Lauschabwehr bei Ihnen vor Ort steht Ihnen Kontrapol bundesweit zur Verfügung – mit eigenem Gerätepark, über zwanzig Jahren Erfahrung und gerichtsverwertbarer Dokumentation.

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